Banner der Kolumne "Gedanken im Gepäck" mit Gunda in tropischer Umgebung

Gedanken im Gepäck

Eine persönliche Kolumne aus dem Leben einer Auswanderin – über Freiheit, Fremdsein und die Abenteuer des Lebens

Alle zwei Wochen per Mail.

Warum ich diese Kolumne schreibe

Ich schreibe, weil mir vieles klarer wird, wenn ich es aufschreibe.
Weil ein Leben im Ausland nicht immer leicht oder frei ist – sondern oft widersprüchlich, schön und gleichzeitig schwer.
Und weil viele der Dinge, die ich erlebe, keinen Platz in Gesprächen oder auf Social Media haben.

Diese Kolumne ist mein Raum für genau diese Gedanken.

Was dich in dieser Kolumne erwartet

Ich schreibe über das Leben im Ausland – so, wie es sich anfühlt, nicht so, wie es gerne dargestellt wird. Über Fremdsein und Nähe, Freiheit und Verantwortung, Natur, Beziehungen und das eigene Selbstbild. Und über die leisen Veränderungen im Inneren, die ein Leben außerhalb der Norm mit sich bringt.

Du bekommst von mir:

  • persönliche Texte aus meinem Alltag in Indonesien

  • echte Beobachtungen aus einer anderen Lebensrealität

  • Widersprüche, die ich im Raum stehen lasse

  • keine Anleitungen oder Erfolgsgeschichten – nur meine Perspektive

Worüber ich schreibe

  • Identität, Selbstbild und innere Prägungen
    Wie sehr Herkunft, Umfeld und Kultur beeinflussen, wie wir uns selbst sehen – und wie sich das verschiebt, wenn man den Ort wechselt.

  • Leben im Ausland jenseits der Oberfläche
    Alltag, Beziehungen und kulturelle Unterschiede, die sich nicht in Reisefotos oder kurzen Gesprächen erzählen lassen.

  • Natur, Vergänglichkeit und Kontrollverlust
    Stille Momente ebenso wie Erdbeben, Dunkelheit oder Risiko – und die Frage, wie man lernt, damit zu leben.

  • Widersprüche und Schattenseiten des Paradieses
    Schönheit und Zumutungen, Ohnmacht und Akzeptanz sowie moralische Grauzonen, die ich nicht auflösen kann.

Ein paar Gedanken aus meiner Kolumne

  • Ich habe jahrelang geglaubt, meine Nase sei ein Makel – bis ich an einem Ort lebte, an dem sie plötzlich als Schönheitsideal gilt. Und gemerkt habe, wie sehr mein Selbstbild von meinem kulturellen Umfeld abhängt.
  • Meine liebste Zeit im Dschungel ist kurz bevor es dunkel wird. Wenn die Geräusche lauter werden, werden meine Gedanken leiser – und ich werde eins mit der Natur.
  • Manche Hochzeitsfeiern dauern hier mehrere Tage – mit Bass, Lautsprechern und einem Rhythmus, der das ganze Dorf einnimmt. Und nach einigen Jahren verstehe ich, warum Feiern hier so wichtig sind.
  • Auch im Paradies gibt es Tage, an denen das Grau mich begleitet. Und ich merke, dass ich nicht vor allem davonlaufen kann.
  • Die Erde bebt bei uns regelmäßig, und ich musste schnell lernen: Kontrolle ist eine Illusion. Und vielleicht ist genau das meine eigentliche Lektion.

Ein Teil der Texte erscheint bewusst nur per E-Mail und ist nicht vollständig auf der Website einsehbar. Die Kolumne ist als persönlicher Raum gedacht – nicht als öffentliches Archiv. Hier findest du bisher veröffentlichte Texte meiner Kolumne

Wer diese Kolumne schreibt

Ich habe Deutschland bereits 2008 verlassen, lebte viele Jahre in Thailand und bin 2013 zum ersten Mal nach Raja Ampat gekommen. Seit 2017 lebe ich dauerhaft in Indonesien, aktuell auf der abgelegenen Insel Morotai in den Nord-Molukken. 

Diese Kolumne ist mein Ort für Gedanken, die im Alltag keinen Platz haben – aber gehört werden wollen.

Hier erfährst du mehr über mich.

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